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Bundesregierung zur Bedeutung von IKT

Werner Faymann, Bundeskanzler
Werner Faymann, Bundeskanzler
Josef Pröll, Finanzminister
Josef Pröll, Finanzminister


IKT – ein Österreich-Faktor !

Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) finden sich immer mehr in unserem alltäglichen Leben und bilden eine wesentliche Grundlage der Wissens- und Informationsgesellschaft, sie sind eine Schlüsseltechnologie, die sich durch alle Sektoren zieht.

IKT prägen die Gesellschaft
Die Bedeutung der IKT geht weit über die rein technologische Dimension hinaus. Einerseits gilt es, die Chancen für Österreich bestmöglich zu nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Wissens- und Wirtschaftsstandorts Österreich nachhaltig zu sichern. Andererseits geht es auch darum, die Möglichkeiten und Chancen Aller zu wahren, um die Frage des Zugangs zu IKT-Technologien nicht zu einer Frage des Ausschlusses aus der Teilhabe an Fortschritt und Entwicklung werden zu lassen. In diesem Sinn ist unabhängig von Generationenzugehörigkeit oder  Lebensraum der Zugang zu Information und digitaler Infrastruktur von großer Bedeutung.

Wachstum und Beschäftigung
Der ökonomische Beitrag der IKT –Branche ist unbestritten. Als Motor des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritts tragen die Informations- und Kommunikationstechnologien einen bedeutenden Teil zum österreichischen Wirtschaftswachstum, zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und damit zur Zukunft Österreichs bei. Für Österreich -  mit seinem ausgeprägten Dienstleistungsanteil – haben die IKT daneben einen starken positiven Effekt auf die Produktivitätsentwicklung. Mit ihren Anteilen von annähernd 25% am österreichischen Wirtschaftswachstum und rund 7% an der Gesamtwertschöpfung ist die volkswirtschaftliche Bedeutung der IKT-Branche beträchtlich.

Durch Vernetzung und Eigeninitiative zur gemeinsamen Stärke
Im vergangenen Jahr haben sich Unternehmen, Universitäten, wissenschaftliche Organisationen und zahlreiche gesellschaftliche Interessensgruppen zur gemeinsamen „Internetoffensive Österreich“ zusammengeschlossen und Ideen, Vorschläge sowie Maßnahmen entwickelt, erarbeitet und zusammengetragen. Die vorliegende „Österreichische Internetdeklaration“ fasst die Ergebnisse dieses mehrmonatigen Erarbeitungsprozesses zusammen. Unser Dank gilt den rund 170 Plattformteilnehmern und den mehr als 400 Expertinnen und Experten, die sich an dieser beispielhaften Initiative beteiligt haben.

Die Bundesregierung nimmt die Vorschläge der „Österreichischen Internetdeklaration“ gerne entgegen und wird sie als wertvollen Beitrag für weitere Arbeiten nicht zuletzt in den verschiedenen Ressortbereichen verwenden. Einige vorgeschlagene Maßnahmen wurden bereits aufgegriffen und umgesetzt, andere werden folgen. Das im Regierungsprogramm verankerte Ziel einer Stärkung des österreichischen Standorts auch auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologien vereint uns in diesen Bemühungen.

Die „Internetoffensive Österreich“ geht damit einen beispielhaften Weg für eine zukunftsorientierte Entwicklung.

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