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Ergebnisse Workshop Wirtschaft, Infrastruktur & eGovernment


MANAGEMENT SUMMARY

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Ziel dieser öffentlichen Veranstaltung war, die Ergebnisse der ersten Sitzung auf einer breiten Basis zu erörtern, neue Perspektiven zu gewinnen und weitere Vorschläge zu sammeln. Das vorliegende Ergebnisprotokoll gibt die Statements und Vorschläge der Teilnehmer in verdichteter Form wieder, wobei das Redaktionsteam selbstverständlich alle mündlichen und schriftlichen Äußerungen und Maßnahmenvorschläge gesichert hat. Im gegenständlichen Management Summary wird ein Auszug aus den Ergebnissen dargestellt, wobei die stattgefundenen Diskussionen nur in stark komprimierter Form wiedergegeben werden können.

Im Themenfeld „Zentrale Stelle“ wurde die Bedeutung der Erarbeitung einer Zieldefinition und einer konkreten Aufgabenstellung hervorgehoben; zudem soll diese zentrale Stelle neben Objektivität und Unabhängigkeit auch über definierte Verantwortlichkeiten und ein eigenes Budget verfügen. Aufgabenschwerpunkte sind nach Ansicht der Experten Koordination und Kommunikation der verschiedenen IKT-Agenden, Statusmonitoring und Umsetzungsbegleitung, Mitwirkung an der Festlegung von Standards, IKT-Verträglichkeitsabschätzung sowie Betreuung des Themenfelds E-Inclusion.
Ergebnisse Zentrale Stelle

Beim Thema „Konformität der Gesetze mit den IKT Zielen“ sind sich die Experten einig, dass eine Überprüfung aller vorhandenen Gesetze als nicht realisierbar erscheint und der Überprüfungsbedarf aus der Lebenssituation heraus definiert werden muss. Sinnvoll erscheint den Experten die laufende Beobachtung von Gesetzen und deren Auswirkung auf IKT. Vor allem von Seiten der Industrie kam die Forderung nach einer stärkeren und frühzeitigen Einbeziehung betroffener Unternehmen oder eines „IKT Think Tank“ in den Gesetzwerdungsprozess. Unter dem Schlagwort „IKT Coaching/IKT-Fitnessprogramm für Politiker“ wurde die Idee diskutiert, spezielle Schulungsprogramme für Politiker zu konzipieren.
Ergebnisse Konformität der Gesetze

Im Themenbereich E-Commerce schlagen die Experten vor, ein benutzerfreundliches, einfaches, unentgeltliches und öffentlich zugängliches Unternehmensportal (Virtual Company Dossier) zu schaffen, von dem Grunddaten, verwendete Standards und weitere Informationen über alle Unternehmen in Österreich abgerufen werden können. Weiters treten sie für eine Vereinfachung der elektronischen strukturierten Rechnung ein und empfehlen in diesem Zusammenhang, die Anforderungen für Rechnungen mit geringen Beträgen zu senken. Mittels Informationskampagnen soll das Vertrauen in diese Systeme verstärkt werden. Beim Aufsetzen von durchgehenden Prozessen fordern die Experten eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Verwaltung und der Wirtschaft.
Ergebnisse eCommerce

Vor dem Hintergrund des steigenden Bandbreitenbedarfs betonen die Experten im Themenfeld „Infrastruktur“ die Notwendigkeit einer besseren Nutzung bestehender Infrastruktur, eines Ausbaus der noch nicht oder bislang weniger hochwertig abgedeckten Gebiete sowie einer Modernisierung der Infrastruktur.
Ergebnisse Infrastruktur

Unter dem Themenpunkt „E-Government“ sind sich die Experten einig, dass ein Anreizsystem für die Nutzung von E-Government-Diensten geschaffen werden muss. Derartige Anreize könnten z.B. eine raschere Erledigung von Anbringen sein oder die Möglichkeit, den Status eines Vorgangs einsehen zu können. Weiters wären finanzielle Anreize zu überlegen. Ein weiterer Punkt, der die Nutzung von E-Government Diensten fördern könnte, ist das Anbieten von gezielter Hilfestellung gerade für Privatpersonen. Hier ist ein weiterer Vorschlag der Experten eine Förderung von Gesamtpaketen aus Rechner, Software, elektronischer Signatur und E-Government- Anwendung („Österreich-PC“) anzubieten.
Ergebnisse eGovernment

Im Themenfeld „Nutzung von IKT durch KMU und EPU“ sind sich die Experten einig, dass eine zielgruppenorientierte Bewusstseins- und Informationskampagne den IKT-Einsatz in den KMU und EPU deutlich heben würde. Um die digitale Kluft zwischen Stadt und Land zu schließen, regen die Experten an, das IKT-Know-How in ländlichen Regionen zu verstärken. Als wichtige Maßnahmen erachten die Experten die Beauftragung von Personen oder IKT-Stellen in Gemeinden, die sich lokal um IKT-Angelegenheiten kümmern und bei Problemen weiterhelfen.
Ergebnisse Nutzung von IKT durch KMU und EPU

Im Themenfeld „Applikationsförderung“ betonen die Experten, dass Staatspreise oder andere Auszeichnungen von großer Bedeutung sind, um Best-Practices für mögliche Applikationen hervorzuheben. Eine Struktur wie im Fremdenverkehr ist derzeit für IKT nicht vorhanden. Die Experten raten dazu, eine solche aufzubauen, um das Bewusstsein für das Thema zu heben. Sie empfehlen weiters, Anwendungen, die der Wirtschaft einen hohen Mehrwert bringen, benutzer¬freundlicher zu gestalten. Überdies sollte die Entwicklung von regional genutzten Applikationen, die bestimmte Kriterien erfüllen, gefördert werden sollte. Die Experten mahnen, den Aufwand für Förderungen von Applikationen gering zu halten.
Ergebnisse Applikationsförderung

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