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Ergebnisse Workshop Wissenschaft & Forschung


Management Summary

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Ziel dieser öffentlichen Veranstaltung war, die Ergebnisse der ersten Sitzung auf einer breiten Basis zu erörtern, neue Perspektiven zu gewinnen und weitere Vorschläge zu sammeln. Das vorliegende Ergebnisprotokoll gibt die Statements und Vorschläge der TeilnehmerInnen in verdichteter Form wieder, wobei das Redaktionsteam selbstverständlich alle mündlichen und schriftlichen Äußerungen und Maßnahmenvorschläge gesichert hat. Im gegenständlichen Management Summary wird ein Auszug aus den Ergebnissen dargestellt, wobei die stattgefundenen Diskussionen nur in stark komprimierter Form wiedergegeben werden können.

Im Themenfeld „ForscherInnen von morgen“ betonen die ExpertInnen besonders die Wichtigkeit, ein entsprechendes Image, durchgängige Karrierepfade und adäquate Rahmenbedingungen im Bereich der IKT-Forschung – etwa durch Imagekampagnen, Schaffung von mehr Transparenz und größerer Flexibilität zu schaffen. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist auch die Sicherstellung eines innovations- und experimentierfreudigen Klimas von der Pflichtschule bis zu den Universitäten.
Ergebnisse ForscherInnen von morgen

Im Themenfeld „Standort“ wurde empfohlen, Leitprojekte mit gesellschaftlich relevanten Themenbereichen sowohl im Bereich der Grundlagenforschung als auch in der anwendungsorientierten Forschung zu definieren. Gleichzeitig sollen Forschung und ihre Auswirkungen besser sichtbar gemacht werden. Im Interesse einer attraktiveren Gestaltung des Forschungsstandorts sollte vor allem das Personal- bzw. Humankapital gezielt gefördert werden, zB durch Professional PhD-Studiengänge oder Public-Private-Partnership-Programme. Österreich sollte als Forschungsstandort auch auf internationale Profilbildung achten. KMU-Unternehmensgründungen sollten einfach durchführbar sein. Insgesamt sollten die rechtlichen Rahmenbedingungen zu einer geringeren Bürokratisierung führen.
Ergebnisse Standort

Im Themenfeld „Infrastruktur“ sind einige ExpertInnen der Meinung, dass mehr in Humankapital als in aufwändige GRID-Systeme investiert werden soll, da der Bedarf für solche Systeme generell in Frage gestellt wird („Gigaideen statt Gigaflops“). Die Vernetzung des ländlichen Raums, insbesondere der Forschungsinseln, soll verstärkt werden, wobei bei allen Infrastrukturkonzepten auf die Nachhaltigkeit (Infrastructure Protection) Bedacht zu nehmen ist. Zugang zur Infrastruktur umfasst auch den Zugang zum elektronischen Wissen. Die ExpertInnen schlagen angesichts des lückenhaften Zugangs vor, dass sich eine zentrale Stelle um die Zugangsrechte für wissenschaftliche Beiträge von den Verlagen bemühen sollte.
Ergebnisse Infrastruktur

Im Themenfeld „IKT-Forschungsgebiete“ wurden konkret fünf Themen identifiziert, in welchen es wichtig ist, eine Spitzenposition anzustreben bzw. diese auch nachhaltig zu sichern. In diesem Zusammenhang müssen auch entsprechende Grundlagenforschung und Schnittstellen zur anwendungsorierten Forschung sichergestellt sein. Nachdem das Thema „Future Internet“ eine große Bedeutung hat und viele Bereiche abdeckt, wurde die Bündelung aller damit zusammenhängenden Fragestellungen in einer eigenen Forschungseinrichtung vorgeschlagen.
Ergebnisse IKT-Forschungsgebiete

Im Themenfeld „Kooperation/Kommunikation“ empfahlen die ExpertInnen, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu institutionalisieren. Wissenschaft und Forschung müssten auf nationaler Ebene besser vermarktet werden. Darüber hinaus wurde eine Förderung von Spin-offs und eine verstärkte Nutzung des Instruments „Stiftungsprofessur“ als sinnvoll erachtet. Den hohen Administrationsaufwand bei Forschungsprojekten kritisierten die ExpertInnen als zu umfangreich. Es wurde vorgeschlagen, Leitprojekte zu etablieren. Die Notwendigkeit eines barrierefreien Zugangs zu Content wurde ausdrücklich betont.
Ergebnisse Kooperation/Kommunikation

Im Themenfeld „Courseware / akademisches e-learning“ wurde keine Diskussion geführt, da sich keine TeilnehmerInnen zu diesem Thema gemeldet haben.

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