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Ergebnisse Workshop Sicherheit & Konsumentenschutz


MANAGEMENT SUMMARY

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Ziel dieser öffentlichen Veranstaltung war, die Ergebnisse der ersten Sitzung auf einer breiten Basis zu erörtern, neue Perspektiven zu gewinnen und weitere Vorschläge zu sammeln. Das vorliegende Ergebnisprotokoll gibt die Statements und Vorschläge der TeilnehmerInnen in verdichteter Form wieder, wobei das Redaktionsteam selbstverständlich alle mündlichen und schriftlichen Äußerungen und Maßnahmenvorschläge gesichert hat. Im gegenständlichen Management Summary wird ein Auszug aus den Ergebnissen dargestellt, wobei die stattgefundenen Diskussionen nur in stark komprimierter Form wiedergegeben werden können.

Im Themenfeld „E-Business“ sprechen sich die ExpertInnen für eine stärkere Promotion bestehender Gütesiegel aus, warnen aber vor einer Inflation von Gütesiegeln. Bezüglich der schwarzen Liste stellen die ExpertInnen fest, dass diese für inländische Unternehmen als effektiv gelten, aber nicht für ausländische. Die ExpertInnen würden leicht verständliche Rechtsinformation und -beratung für die KonsumentInnen begrüßen. Außerdem erachten die ExpertInnen eine Harmonisierung der Rechtsnormen für wichtig, insbesondere im Bereich Konsumentenschutz.
Ergebnisse eBusiness

Im Themenfeld „„Illegale Inhalte / Kinder- und Jugendschutz“ halten die ExpertInnen fest, dass es bereits einige Initiativen gibt. Zudem wird betont, dass die beiden Themenbereiche nicht miteinander vermischt werden dürfen und man auch zwischen illegalen und unerwünschten Inhalten unterscheiden muss. Da illegale Inhalte ein internationales Problem sind, sollte nach Meinung der ExpertInnen versucht werden, zumindest innerhalb der EU eine Vereinheitlichung herbeizuführen. Die ExpertInnen erachten die Sensibilisierung der Kinder und Jugendlichen hinsichtlich des Umgangs mit persönlichen Daten in sozialen Netzwerken für äußerst wichtig. Auch würden sie eine (durchgehende) Klassifizierung von Inhalten für nützlich halten. Grundsätzlich sprechen sich die ExpertInnen für eine bessere Vermittlung des Medienverständnisses aus, indem Elternvereine verstärkt eingebunden werden oder ein IT-Beauftragter pro Sprengel/Bezirk eingesetzt wird. Auch können Schulprojekte, in denen die Schüler Inhalte selbst produzieren, forciert werden, um das Medienverständnis zu fördern.
Ergebnisse Illegale Inhalte / Kinder- und Jugendschutz

Ein zentraler Punkt, der im Arbeitskreis „Netzintegrität“ angesprochen wurde, ist, dass eine breite Vertrauensbasis unter den Usern und Unternehmen Vorraussetzung dafür ist, dass Sicherheitsprobleme rasch und unbürokratisch gelöst werden können. Es muss ein Informationsaustausch auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene stattfinden. Das österreichische CERT soll ausgebaut werden und eine aktive Teilnahme der Stakeholder wird gefordert. Es wird festgestellt, dass dieses Thema in weiteren Arbeitskreisen vertieft  werden muss.
Ergebnisse Netzintegrität

Im Themenfeld „Datenschutz“ empfehlen die ExpertInnen, das Bewusstsein über das „lange Gedächtnis“ des Internets und das Hinterlassen von Spuren zu stärken. Dies könnte in Form von Awareness- und Aufklärungskampagnen erfolgen. Insbesondere bei der Jugend und bei der älteren Generation ist dieses Bewusstsein nach Meinung der ExpertInnen nur gering ausgeprägt. In diesem Zusammenhang könnten Friendly Internet Kurse für diese Zielgruppen angeboten werden. Als weitere Maßnahme begrüßen die ExpertInnen einen Löschungsanspruch, sofern dieser technisch realisierbar wäre. Einige ExpertInnen votieren bei der gewerblichen Weitergabe der Daten für eine Opt-In Regelung. Die ExpertInnen sprechen sich dafür aus, dass Unternehmen ihre Kundendaten den Behörden nur aufgrund eines richterlichen Beschlusses aushändigen sollen. Allgemein wird appelliert, bei legistischen Maßnahmen im Bereich Datenschutz die Stakeholder zu Rate zu ziehen.
Ergebnisse Datenschutz

Im Arbeitskreis „Computersicherheit“ wird festgestellt, dass nur informierte User sicher im Netz unterwegs sind. Um dies gewährleisten zu können, muss IT-Sicherheit als fixer Bestandteil in der Aus- und Weiterbildung verankert werden. Der niederschwellige Zugang zu dieser Thematik ist besonders wichtig. Im Fokus soll außerdem eine diesbezügliche Ausbildung der Lehrerschaft sein. Ein wesentlicher Eckpfeiler bezüglich der Computersicherheit ist auch die Bewusstseinsbildung. Außerdem sollen IT-Sicherheitschecks forciert werden. In Anlehnung an das KFZ-Pickerl soll ein solches auch für die Computersicherheit verwendet werden. Servicestellen für PCs sollen geschaffen werden, die eventuelle Risiken, welche auf den Rechnern bestehen, auflisten und Lösungsvorschläge geben.
Ergebnisse Computersicherheit

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