Die Erfolge im eGovernment haben gezeigt, dass mit effizienten Maßnahmen, die zwischen Stakeholdern zwecks gemeinsamen Vorgehens koordiniert werden, ein Sprung an die Spitze der internationalen IKT-Rankings möglich ist. Diese Vorreiterrolle soll Österreich auch in der Wirtschaft einnehmen, indem IKT zur Erhöhung der Produktivität und der Wettbewerbsfähigkeit in allen Sektoren eingesetzt und damit Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert werden. Dafür müssen die Unternehmen auf eine für ihre Anforderungen geeignete Infrastruktur zugreifen können.

Ausbau und Nutzung von hochwertigen Informations- und Kommunikationstechnologien und –infrastrukturen sind kritische Faktoren im internationalen Wettbewerb hoch entwickelter Wirtschaftsstandorte. Der Optimierung der Rahmenbedingungen für den Auf- und Ausbau der mobilen und festen „Datenautobahnen“ ist daher entsprechendes Augenmerk zu widmen und die Weiterentwicklung der Netze zu fördern.
Neben den Infrastrukturen der Anbieter und der IKT-Ausstattung von Wirtschaft, Privathaushalten und der öffentlichen Verwaltung kommt immer stärker auch der Entwicklung interessanter Applikationen für private, öffentliche und gewerbliche Nutzer eine größere Bedeutung zu.
Dies gilt einerseits für den privaten Massenmarkt von IKT-Diensten als auch andererseits für den digitalen Kontakt der Bürgerinnen und Bürger und der Wirtschaft mit der öffentlichen Verwaltung. Österreich nimmt diesbezüglich einen Spitzenplatz im EU-Ranking der Modernität der Verwaltung ein. Diese Spitzenposition im E-Government gilt es stetig auszubauen.