Digitale Grundbildung als Pflichtgegenstand?

Einer Regierungsvorlage zur Folge, welche dem Unterrichtsausschuss bereits zugewiesen ist, soll mit dem kommenden Schuljahr 2022/2023 in den AHS-Unterstufen und den Mittelschulen der Pflichtgegenstand „Digitale Grundausbildung“ gelehrt werden. Bisher werden den Schüler:innen digitale Kompetenzen in Form einer verbindlichen Übung näher gebracht, welche aber keiner Benotung unterliegt.

Künftig soll pro Schulstufe eine fixe Wochenstunde für das Pflichtfach „Digitale Grundausbildung“ zur Verfügung stehen. Mit dem Schuljahr 2022/2023 hält der neue Unterrichtsgegenstand in den ersten drei Schulstufen Einzug auf dem Stundenplan, da heuer ausnahmsweise die ersten beiden Schulstufen mit Endgeräten versorgt wurden – ab dem kommenden Schuljahr jeweils nur die erste Schulstufe. Mit dem Schuljahr 2023/2024 wird in der gesamten AHS-Unterstufe und Mittelschule „Digitale Grundausbildung“ unterrichtet.

Das Lehrpersonal wird derzeit in Form von Weiter- und Fortbildungen auf das neue Unterrichtsfach vorbereitet. Künftig wird ein Lehramtsstudium geschaffen, um Schüler:innen adäquat und kompetent die Lehrinhalte vermitteln zu können.